Warum man düngen sollte

Düngen ja oder nein, fragt sich in den letzten Jahren der Kleingärtner! Zu Zeiten der Großeltern wurden die Kulturpflanzen nur mit dem eignen Kompost versorgt. Denn jeder Kleingarten beherbergt einen eignen Kompost, welcher als Dünger eingesetzt wird. Heutzutage reicht eine Versorgung an Nährstoffen durch den eignen Kompost nicht aus. Es müssen zusätzliche Nährstoffquellen her, in Form von Düngern (mineralischen oder organischen).


	Organischer Langzeitdünger:  Besteht aus tierischen Abfällen zum Beispiel Schafswolle und haben recht viele Nährstoffe

Auch die Zusammensetzung der Erden, wie zum Beispiel - Torffreie Anzucht-und Kräutererde - hat sich mit der Zeit geändert. Die Erden werden heute ressourcenschonend produziert und dadurch ist der Nährstoffgehalt geringer als bei einer konventionellen Erde.


Gut zu wissen:


Unsere Kulturpflanzen brauchen ausreichende Nährstoffe, damit sie optimal Wachstum und ihre Frucht geschmacklich entwickeln. Drei Hauptnährstoffe - Stickstoff, Phosphor und Kalium – sind für die Pflanze lebenswichtig, damit sie ihre Schönheit und ihre Frucht bilden kann.

  • Stickstoff: wird benötigt um eine gesunde Blattbildung zu erwirken und regt den Aufbau von Eiweißen an, der für das Wachstum eine große Bedeutung hat.

  • Phosphor: Bereits im Samenkorn befindet sich Phosphor, um die Keimförderung zu begünstigen. Ohne Phosphor können die Pflanzen keine Blüten bilden, diese wird durch ihn erzeugt.

  • Kalium: Kräftig das komplette Pflanzengewebe und ist der entscheidende Faktor in der Bildung von Kohlenhydrate. Aus diesem Grund ist er der dritte wichtige Nährstoff den die Kulturpflanze braucht.

Langzeitdünger (mineralisch oder organisch):


Langzeitdünger wird vor oder bei bestehenden Pflanzungen angewendet. Eine Düngergabe in der Gartensaison reicht aus!

TIPP: alles was nicht Flüssig ist, ist Langzeitdünger!

Mineralischer Langzeitdünger: Hier befinden sich die Nährstoffe in eine Art Kunstharzkugel, welche nach und nach seine Nährstoffe an die Pflanze abgibt. Langzeitdünger ist witterungsabhängig, ist es zu kalt sinkt die Nährstoffverfügbarkeit. Erst wenn eine gewisse Temperatur erreicht ist, beginnt wieder der Umsetzungsprozess. Bei einem mineralischen Langzeitdünger besteht leicht die Gefahr, dass eine Überdosis in den Boden eingearbeitet wird. Dies führt zur Erhöhung der Salzkonzentration im Boden und schädigt die Kulturpflanze rasch. Nur nach Packungsanleitung verwenden!


Organischer Langzeitdünger: Besteht aus tierischen Abfällen zum Beispiel Schafswolle und haben recht viele Nährstoffe. Seine Langzeitwirkung setzt sofort ein, unabhängig von der Witterung und wirkt mindestens über 5 Monate.


Flüssigdünger:


Einige Kulturen zum Beispiel Gurke oder Tomaten brauchen mehr Nährstoffe, um genügend Früchte zu bilden. Dieser hohe Nährstoffbedarf kann nicht nur über den Langzeitdünger abgedeckt werden. Es treten vereinzelte Symptome auf, wie z.B. sehr hell grüne Blätter.


Dies kann ein Zeichen für eine Unterversorgung der Pflanze sein. Hier kann die Anwendung von einem Flüssigdünger sinnvoll sein! Der Flüssigdünger enthält alle wichtigen Nährstoffe, die je nach Pflanze gebraucht werden. Für jede Pflanzengruppe wird ein anderer Flüssigdünger angeboten! Bereits sofort nach der Ausbringung sind die Nährstoffe für die Pflanze verfügbar und erreichen ihre Wirkungsstätte.

NICHT VERGESSEN


Wenn du deine Pflanzen nicht düngen, werden sie wahrscheinlich nicht so gut wachsen oder so viel blühen, wie du möchtest. Neben Sonnenlicht und Wasser benötigen alle Pflanzen bestimmte Nährstoffe, um zu gedeihen, Böden sind keine ewige Nährstoffquelle. Genauso wie du sie gießt müssen, müsst du ihre Nährstoffversorgung auffüllen, wenn nicht, ist die Wahrscheinlichkeit, dass Pflanze krank werden oder nicht wachsen, höher.


der Dünger geht Hand in Hand mit dem Boden und der Pflanze um.


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