Tomatenpflege - so geht's richtig!

Leckere Tomaten aus dem eigenen Garten sind das Highlight in jedem Gericht! Was du dafür tun musst, um viele gesunde Tomaten zu ernten, verraten wir dir im folgenden Beitrag. So viel vorab: Um den Aufwand möglichst gering zu halten und keine Vorarbeit zu haben, ist es empfehlenswert, eine gebrauchsfertig zusammengesetzte Tomatenerde zu benutzen. Unsere torffreie Bio Tomaten-und Gemüseerde ist optimal vorgedüngt um den Pflanzen den besten Start zu gewährleisten. Vor dem eigentlichen Pflanzen der Tomaten sollte man Tomatenstäbe in den Boden stecken. So ergibt sich der Vorteil, dass die Pflanzen sich leichter hochbinden lassen - auf diesem Weg werden später keine Triebe oder Blätter abgebrochen.




Bodenvorbereitungen und Einpflanzung



In die anwendungsfertige Tomaten- und Gemüseerde können die Tomatenpflanzen ohne Weiteres eingepflanzt werden. Bei Nutzung normaler Pflanzerde muss die Erde 4 Wochen vor Pflanzung vorbereitet werden. Dazu sollte gut gereifter Kompost in den Boden eingearbeitet werden. Beim Einpflanzen selbst ist einiges zu beachten: Vor dem Einpflanzen sollten Tomatenstäbe direkt in den Boden gesteckt werden, Vorteil hierbei ist, dass die Tomatenpflanzen sich leichter hochbinden lassen. So brechen keine Blätter oder Triebe ab. Außerdem sollte man ausreichend Abstand zwischen den Pflanzen einplanen, so wird die Ausbreitung von Pilzkrankheiten minimiert. Auch sollten die Tomatenpflanzen je nach Größe des Topfes tief eingepflanzt werden, der Topfballen der Pflanze gibt die Größe und Tiefe des Pflanzenlochs ein. Nach dem Einpflanzen sollten die Jungpflanzen ausreichend gegossen werden.





Gießen und Düngen



Beim Gießen sollte man auf die Witterung, den Abstand der Pflanzen und die wachsende Sorte achten. Wenn es vermehrt zu Regenfällen kommt, dann muss seltener gegossen werden als bei sehr hohen Temperaturen und Trockenheit. Wenn es sehr heiß und sonnig ist, sollte man in den frühen Morgenstunden oder in den späten Abendstunden zur Gießkanne greifen. Dabei sollte man das Wasser über den Wurzelbereich zuführen und nicht über die Blätter. Wenn man die Pflanze von oben gießt, erhöht sich die Gefahr einer Pilzerkrankung.


Wenn man eine fertige Tomatenerde verwendet hat, dann ist diese mit einer Grunddüngung versehen und hat Nährstoffe, die für einen Zeitraum von 4 - 6 Wochen ausreichen. So kann man sich erst mal entspannt zurücklehnen. Wenn der Zeitraum sich dem Ende neigt, kann ein organischer Tomatendünger in den Boden eingearbeitet werden. Unser organischer Bio Tomaten- und Beerendünger ist komplett aus biologischen Bestandteilen und hat dadurch eine Langzeitwirkung. Die Verwendung von Flüssigdünger ist nur nach Bedarf.



Pflege



Die Tomaten sollten wiederholt aufgebunden werden, das fördert ein gesundes Wachstum der Pflanzen. Die vorhandenen Seitentriebe sollten in den Seitenachseln zeitnah ausgebrochen werden, besonders bevorzugt bei Stabtomaten. Durch diese Maßnahme wird die Fruchtbildung der oberen Triebe begünstigt und man bekommt eine reichere Ernte. Außerdem sollten die kranken Blätter stets von den Tomatenpflanzen entfernt werden. So stellst du sicher, dass sich Krankheiten nicht auf die gesunde Tomatenpflanze übertragen. Zusätzlich sollte man die Pflanzen auf Schädlinge und Krankheiten, insbesondere Pilzkrankheiten, regelmäßig Kontrollieren. Wenn man rechtzeitig erkennt, dass ein Schädlings- oder Pilzbefall vorliegt, so kann man größere Schäden vorbeugen.



Gut zu wissen



Um die Bestäubung zu fördern, empfehlen wir die Tomatenpflanze ein bis zwei Mal in der Woche zu schütteln. Das regt die Fruchtbildung an und führt zu einer reicheren Tomatenernte. Außerdem kann sich eine Mulchschicht um die Tomatenpflanzen positiv auswirken, es speichert zum einen Wasser und zum anderen entwickelt sich ein aktives Bodenleben. Durch lockere Böden können sich neue Wurzeln viel einfacher bilden. Eine gute Nachbarschaft fördert das Wachstum der Tomaten, geeignete Nachbarn sind beispielsweise: Basilikum, Buschbohnen oder Stangenbohnen. Reife Tomaten sollten außerdem zeitnah geerntet werden, das entlastet die Pflanze enorm von dem Gewicht.



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